Wo sind die Fronten?

Wir sind nicht die einzigen, die sich gegen den „Offenen Brief“ des TDF Vorstands und einiger „Mitfrauen“ wehren.

Auch innerhalb der Organisation breitet sich der Widerstand aus: Eine Gruppe aus bisher 28, hauptsächlich Mitarbeiterinnen und „Mitfrauen“, haben eine Stellungnahme zu dem „Offenen Brief“ verfasst und intern über die Verteiler geschickt. Und die Unterschriften nehmen weiterhin zu. Sie schreiben:

Wir wollen, dass TERRE DES FEMMES sich weiterhin für die Gleichheit unter allen Geschlechtern einsetzt. Wir möchten keine Unterscheidung unter Frauen machen und ein Verein sein, der sich anmaßt zu definieren, wer eine Frau ist und damit unseren Einsatz und Schutz verdient.

In den Anhang haben sie eine kommentierte Fassung des „Offenen Brief“s gesetzt, an der wir uns etwas bedient haben.

Hier findet ihr die Stellungnahme (Link zur PDF).

 

Inzwischen gibt es auch eine offizielle Stellungnahme von TERRE DES FEMMES.

Die Geschäftsführerin des Vereins Christa Stolle sagte außerdem im Interview mit dem Tagesspiegel:

Eine konkrete Abstimmung zu „Transgender, Mädchenschutz und Frauenrechte“ gebe es erst im September bei der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung. „Es gibt in unserem Verein eine Gruppe, die diesen Brief verfasst hat, weil sie sich als Frauenrechtler*innen angegriffen fühlen und Angst um ihre Frauenräume haben“.

Wie wir finden deutlich zu spät. Mehr dazu unter Auf neuen Wegen.

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